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Nomenklatur IUPAC

Nomenklatur

Aromatische Verbindungen lassen sich formal immer von Benzen ableiten, während Aliphaten die Gruppe der nichtaromatischen Verbindungen bilden. Viele aromatische Verbindungen besitzen Trivialnamen, jedoch empfiehlt es sich dem Nomenklatursystem der IUPAC zu folgen, die bemüht ist, der Stoffklasse der Aromaten eine passende Endung zu verleihen. So hat die IUPAC die Endung -en eingeführt, wie z.B. Benzen. Dessen Trivialname Benzol, der noch häufig in der Literatur anzutreffen ist, fälschlicher Weise auf eine OH-Gruppe schließen lässt. Im Allgemeinen kann man substituierte Aromaten auf zwei Arten benennen:

  • zum einen die aromatische Benennung, wo zumeist Benzen das Grundgerüst darstellt, wie bei Methylbenzen. Wenn sich zwei Substituenten am Ring befinden, gibt man die Stellung durch die Präfices ortho- (für 1,2-), meta- (für 1,3-) und para- (für 1,4-) an.
  • zum anderen die aliphatische Benennung, wo als Grundgerüst der aliphatische Teil angenommen wird und der aromatische Teil als Seitenkette benannt wird, wie bei Diphenylmethan: In vielen Fällen sind beide Bezeichnungen möglich, in manchen nur eine und auch die Trivialnamen der aromatischen Verbindungen sind noch weit verbreitet. Daher hat sich bei den aromatischen Verbindungen bist jetzt noch keine systematische Benennung durchgesetzt.

21.3.12 08:12

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